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Die Auslosung ist veröffentlicht, der Countdown läuft: Bei den HYLO Open 2026
presented by VICTOR warten auf die deutschen Badminton-Nationalspielerinnen
und -Nationalspieler bereits zum Auftakt echte Härtetests. Vom 27. Oktober bis 1.
November trifft sich die Weltelite in der Saarlandhalle in Saarbrücken. Für das
deutsche Team ist das Heimturnier eine besondere Gelegenheit, sich vor
heimischem Publikum mit den Besten der Welt zu messen.
Als BWF World Tour Super 500 zählt das Traditionsturnier in Saarbrücken zu den
bedeutendsten Badmintonveranstaltungen Europas. Insgesamt geht es um
500.000 US-Dollar Preisgeld und wichtige Weltranglistenpunkte. Zahlreiche
Topstars wie Anders Antonsen, Jonathan Christie, Alex Lanier oder P.V. Sindhu
haben für Saarbrücken gemeldet – und die Auslosung verspricht schon in der
ersten Runde hochklassige Begegnungen.
Chef-Bundestrainer Hannes Käsbauer blickt den Herausforderungen mit
Vorfreude entgegen: „Wir spielen World Tour 500 zu Hause, da gibt es keine
einfachen Aufgaben! Keine einfachen Aufgaben heißt genauso spannende
Aufgaben und das ist genau das, was wir für nächste Woche haben wollen und mit
über 20 Athlet*innen verteilt auf alle Disziplinen angreifen wollen. Die Vorfreude
ist groß und mit der Energie gilt es auch in die nächsten Tage reinzugehen, um ab
Dienstag gesund und ready zu sein.“
Echte Prüfsteine für die deutschen Doppel
Im Herrendoppel wartet auf Jones Jansen und Bjarne Geiss direkt eine besonders
anspruchsvolle Aufgabe: Sie treffen auf die Dänen Kim Astrup und Anders Skaarup
Rasmussen, ehemalige Nummer eins der Weltrangliste. Für Geiss ist das Duell
auch eine Gelegenheit zur Revanche für eine Niederlage im Frühjahr:
„Natürlich ist das eine schwere Auslosung, aber auch ein gutes Match, um zu
schauen, wo unser Level gerade ist. Und wir haben mit den Jungs von den German
Open ja auch noch eine Rechnung offen“, sagt Bjarne Geiss. Im vergangenen
Februar hatten die Deutschen gegen die Dänen mit 17:21 und 10:21 verloren.
Auch Malik Bourakkadi und Kenneth Neumann stehen vor einer anspruchsvollen
Aufgabe. Sie treffen auf die bei den Arctic Open siegreichen Tai und Yap aus
Malaysia. Für Jonathan Dresp und Simon Krax geht es gegen die an Position vier
gesetzte indonesische Paarung Indra/Joaquin.
Im Damendoppel freuen sich Isabel Lohau und Stine Küspert auf ihren Auftritt in
der Saarlandhalle. Für Lohau, die seit vielen Jahren in Saarbrücken lebt und
trainiert, ist es ein besonderer Termin: „Ich freue mich sehr auf das Heimturnier.
Es sollte ja schon im letzten Jahr der Startschuss für unsere Partnerschaft werden
und hat dann leider nicht geklappt. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir
diesmal dabei sein können.“
Yvonne Li mit Chance auf ein Topduell
Im Dameneinzel beginnt Yvonne Li gegen eine Qualifikantin. Gelingt der deutschen
Meisterin der Auftaktsieg, könnte in der nächsten Runde ein echtes Highlight
warten: die indische Topspielerin P. V. Sindhu, ehemalige Weltmeisterin und
Olympiamedaillengewinnerin. Für Li wäre es eine anspruchsvolle Herausforderung
und eine Gelegenheit, ihren Sieg gegen die Inderin vergangene Woche bei den
Denmark Open nochmals zu bestätigen.
Spannende Konstellationen im Mixed
Im Mixed könnte es bereits in der ersten Runde zu einem deutsch-deutschen Duell
kommen. Marvin Seidel und Thuc Nguyen könnten auf Jan Colin Völker und Emma
Moszczynski treffen, sofern diese ihre Qualifikation erfolgreich überstehen und
keine Absagen den Turnierbaum nochmals durcheinander würfeln.
Seidel blickt der möglichen Begegnung positiv entgegen: „Prinzipiell sind wir
erstmal happy über Setzplatz acht und eine grundsätzlich gute Auslosung. Wenn
es in der ersten Runde gegen Jan und Emma geht, wird das auf jeden Fall ein
interessantes Spiel. Die beiden haben sich in den letzten Wochen im Training super
entwickelt und es wird mit Sicherheit spannend.“
Die Sieger der Begegnung könnten im Viertelfinale auf die Mixed-Weltmeister,
Thom Gicquel und Delphine Delrue aus Frankreich, treffen. Voraussetzung ist
allerdings, dass beide Seiten nach einem Auftaktsieg auch das Achtelfinale
überstehen. Die Franzosen zählen zur absoluten Weltspitze und gehören zu den
prominentesten Namen im internationalen Mixed.

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